Google im Schwitzkasten (Der Fall Mosley, 2. Teil)

[englischer Text]

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Das Hamburger Mosley-Verfahren und ähnliche Fälle in anderen Ländern zeigen, wie wenig ein gerichtlicher Teilerfolg in der Praxis etwas ändert. Denn selbst wenn es dem Opfer gelingt, einen Internet-Verfolger zu stellen, dürfte es schwerfallen, ein verletzendes Foto oder einen ebensolchen Text aus dem Verkehr zu ziehen.

Mosley hatte versucht, illegale Veröffentlichungen zu unterbinden, indem er sich das zentrale Nervensystem vornahm, ohne das nichts in Umlauf gebracht werden kann: Google und dessen Suchmaschine. Er bekam Recht zugesprochen (ein Berufungsverfahren ist anhängig) – in Bezug auf sechs bestimmte Bilder.

Man könnte fragen, was daran ein Erfolg sein soll.

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Taking Down Google in the Hamburg Regional Court (the Mosley Case, Part 1)

[German version]

Photo: www.geekphilosopher.com

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In January 2014, the Regional Court of Hamburg decided Max Mosley v. Google, Inc. This was the latest development in a story of sensational cyber defamation and harassment that is almost too salacious to ignore. It also highlights differences between German and American conceptions of privacy and liability in the Internet era.

The Hamburg court found Google liable for distributing six specific unauthorized images of Max Rufus Moseley that third parties had originally posted to the Internet.

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Google im Schwitzkasten vorm Landesgericht Hamburg, (Der Fall Mosley, 1. Teil)

[englischer Text]

Photo: www.geekphilosopher.com

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Im Januar 2014 erging am Landesgericht Hamburg das Urteil im Fall Mosley gegen Google, Inc. Dies war der vorläufige Höhepunkt der Vorgänge um spektakuläre Internet-Enthüllungen und Belästigungen – eine Geschichte, die beinahe zu obszön ist, um ignoriert zu werden. Außerdem zeigt sich hier, was deutsche und amerikanische Auffassungen von Privatsphäre und Haftung im Internet-Zeitalter voneinander unterscheidet.

Nach Ansicht des Hamburger Gerichts trägt das Unternehmen Google die Verantwortung für die Verbreitung von sechs speziellen, ohne Genehmigung veröffentlichten Aufnahmen Max Rufus Mosleys, die ursprünglich von Dritten ins Netz gestellt worden waren.

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